bericht acht und neun

Februar 15, 2009 von philina

..es ist Ende Januar, schonst jetzt beginnt immer wieder der Schnee zu tauen, die Vögel zwitschern schon aus voller Kehle und die Tage dehnen sich weiter und weiter. Eine eigenartige Stimmung, der bestimmt noch ein weiterer Wintereinbruch folgt, die jedoch auch eine für mich psychologische Richtigkeit hat. Würd ich nicht ständig mein Gesicht der Wärme der Sonne entgegen strecken können, ich glaub einer kleinen Winterdepression hätt ich wenig entgegen zu setzen. Aber wieder mal sind es die Umstände, die für mich „kämpfen“.

So war letzte Woche auch noch Zwischenseminar. Zwar in Bischkek, aber doch etwas außerhalb und vollkommen herausgenommen aus unserem Alltag.  Alle zusammen haben wir in einer noblen Herberge gewohnt und hatten in der selben auch genug Räumlichkeiten für das Seminar selbst. Vier „Chinesen“, eine „Mongolin“, ein „Georgier“ und  zwei „Kasachen“ sind dazu extra angereist und so war vorstellbarerweise der Ausstausch das aller aller interessanteste!

Inzwischen bin ich der festen Überzeugung, dass das Zwischenseminar von unseren drei Seminaren das intensivste interessanteste und wichtigste ist.  Es ist das einzige was richtig Hand und Fuß hat, was an Konkretem arbeiten kann, weil man selbst, noch mitten in einer Sache steckt, in die auch wieder zurückkehren wird und doch nun kurz eine mittelmäßige Distanz schaffen kann, zu dem was man tut.

 

Mein hießiges Zuhause füllt sich mehr und mehr! Nachdem Altinay, die kleine Schwester zu uns gezogen ist, sind nun auch noch die Eltern nach Bischkek gefolgt. Seid dem ist fast jeden Tag Besuch da gewesen, und mir tuhen meine Gastschwestern herzlich leid, die jeden Tag bis 22-23:00 in der Küche stehen, weil doch traditionellerweise alle Vor- und Nachbereitung in ihren Händen liegt und die dann nur noch todmüde vor den Fernseher fallen.

Gestern z.B. schein ich recht hohe Köpfe von Kirgistan kennengelernt zuhaben. Ein Jurist aus dem Parlament, das Polizeioberhaupt, und Militärkopf, … war ein leicht beklemmendes Gefühl, mit diesen Leuten am selben Tisch zu essen, und ihnen zu zuhören, wie sich gegenseitig zutoasten, wie gut sie doch gegen die Korruption kämpfen, Hand in Hand. Alles recht sympathische Leute, was die Situation nicht unrealer machte..

 

 

 

 

 

 

Und wieder mal grübelt der Kopf und stellt sich mir die Frage, wo und wie anfangen mit erzählen..

Immer noch lacht die Sonne und der letzte Schnee lässt noch auf sich warten, inzwischen hat aber jeder genug von diesem halbstarken, an Deutschland erinnernden Matschewinter. Zumal fasst jeder Praktikant, aber auch viele Kinder und einige Mitarbeiter mit Grippe zu kämpfen haben.

Am schlimmsten hat es Anna-Maria getroffen, die, auf Grund einer Nierenentzündung tiefgreifende Bekanntschaft mit einem kirgisischem Krankenhaus schließen durfte. Was allein aus Gründen allnächtlichem Stromausfalls, aber auch genug anderer Ungereimtheiten eine langanhaltende Erinnerung bleiben wird.

 

Die Amerikaner müssen jetzt ihrer Airbase bei Bishkek verlassen und innerhalb von 100 Tagen das Land verlassen. Dafür kommen die Russen.

 

Nach Neujahr konnte ich mal ne Woche in einer der Wohngruppen arbeiten und so auch mal mit Kindern höherer Klassen zusammenarbeiten. Außerdem gab es das Fest der „Spirale“ zu deutsch Adventsgärtlein, nur aus dem weihnachtlichen Kontext geholt. Die dazu gebrauchte Musik gabs von Anna-Maria und mir, mit „Chor“unterstützung der Lehrer.

 

Nach fünf Monaten hat nun Adila zum ersten Mal im Morgenkreis gesagt „Sewjodnja w klasse Adila“  und Aisulu hat am selben Tag plötzlich selbst zur Tasse gegriffen und getrunken, wo sie doch sonst vollkommen gefüttert wird.

An den Samstag, zum Seminar der Lehrer gibt’s von mir jetzt ein Stündchen Flötenunterricht, was spass macht, allein es ist eine kleine Nervensache, sind doch nur Plasteflöten vorhanden die in ihrer Intonation weit voneinander abweichen. Aber auch das fällt nicht so sehr ins Gewicht, wenn alle am liebsten gleichzeitig begeistert etwas anderes spielen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ERste Worte Im Neuen JAhr

Januar 3, 2009 von philina

Nun versuch ich einen siebten Bericht zu schreiben, aber es fällt mir immer schwerer.  Ich bin inzwischen über drei Monate hier, der Schnee fällt in dicken Flocken, Kinder spielen kreischend im Innenhof meines hießigen Zuhauses und die dicken Wolken am Himmel können die einbrechende Dämmerung nicht mehr aufhalten.

Mein Leben begibt sich langsam in eine besondere Form des Alltags. Obwohl immer noch ständig der Drang da ist neues erleben zu wollen, dauernd irgendetwas passiert, mir das Gefühl nicht weichen will, nicht genug Zeit zu haben, zu viel zu verpassen, ist doch nicht mehr alles und jeder interessant, bloß weil neu und fremd. Nicht alles was anders ist, ist spektakulär und vieles was es mal war, gewinnt an Gewöhnlichkeit.

Mehr und mehr verlier ich das Gefühl, was von dem, was ich hier erlebe für euch eventuell interessant sein könnte, was nachvollziehbar und was unverständlich ist. Trotzdem hoffe ich zwischendurch auch etwas sinnvolles nieder zu tippen.

 

Inzwischen ist Weihnachten schon vorbei und zwar schneller und weniger schmerzhaft, als ich befürchtet hatte. Aber dazu haben wir uns auch größte Mühe gegeben! Wie immer spielte hier mal wieder der Zufall eine nicht unwichtige Rolle. Eine über Bekannte kennengelernter Engländer, welcher hier ebenfalls gerade zwischenzeitlich ansässig geworden ist, hat es vorgezogen Weihnachten im trauten Großbritannien zu feiern und dem Philipp sein Haus für drei Wochen überlassen, womit wir eine Weihnachtsbehausung bekommen haben, die wir uns nie erträumt hätten! Ein kleines wundersüßes Häuschen, versteckt, aber mitten im Zentrum, außen eher russisch, aber innen gemütlich, modern europäisch eingerichtet.

Ein delikates Dreigängemenue  und Unmengen an Plätzchen und Pfefferkuchen ließ die Herzen höher schlagen. Aber auch das Dekokomitee hatte einiges geleistet und so haben wir auch die folgenden Feiertage dort, auf unserer „Weihnachtsinsel“, fern von kirgisischem Alltagsleben verbracht.

 

In der Schule wurde zur selben Zeit das Neujahrsfest vorbereitet und gefeiert. Was bei uns Weihnachten ist, ist hier Neujahr. Sogar den Weihnachtsmann konnte man hier geschickt als „Djed Maros“ einbauen. Und da es auch das Fest der Tanne genannt wird, fehlt auch kein „Weihnachtsbaum“. Die Kinder waren wieder gekleidet wie zu ihrer eigenen Hochzeit, aber auch wir wurden diesmal nicht vergessen und bekamen silberglitzernde, enge Palietten kostüme verpasst. Überhaupt war die Zeit vor Neujahr, in der Schule vollgestopft mit Veranstaltungen, durch Einladungen von außerhalb, oder durch Aktionen wie kleinen Konzerten von Schülern und jeder Menge Geschenke. Den Abschluss bot ein Friseurtruppe, die kostenlos den Kindern die Haare schnitt und stylte, wobei die Kinder dazu auf die Bühne gesetzt wurden, um vom Publikum begutachten werden zu können. Dass das nicht ganz reibungslos ablief ist wohl leicht vorstellbar, wenn ich auch nur Autisten und Rasiermaschine erwähne..

 

Am 27.12 ging es dann, für umgerechnet 10 Euro, per Taxi ins ca. 400 km entfernte Karakol am Issyk-kul. Über einen UN-Mitarbeiter sind wir dort zu einer Wohnung gekommen und sind die nächsten vier Tage nur in die Berge und Ski gefahren. Das Skigebiet liegt auf bis zu 3000 Meter Höhe und eröffnet dir einen traumhaften Blick auf den Karakol und angrenzende Fünftausender. Trotz des tollen Skigebietes kam es nie zu Wartezeiten an den Liften und die Pisten waren sonderbar leer, was das Skifahren zum Genuss werden ließ!

Ein merkwürdiges Gefühl im Bauch hinterließ bei mir aber das Kontrastprogramm zwischen Skigebiet und dem Weg dorthin, welcher einem vollkommen vereisten Feldweg gleich, sich durch ein einsames Tal schlängelte, vorbei an einem kleinen Dorf, von welchem uns täglich Bewohner entgegen kamen, die die weite Strecke zu Fuß zurücklegen mussten um lebensnotwendige Sachen aus der Stadt zu holen. Im Gebiet dagegen kaum ein Kirgise, nur reiche Russen, Amis Engländer, Japaner und wir und jede Menge dicker Geländewagen.

Karakol selbst ist eine kleine russische Garnisonsstadt und besteht fast ausschließlich aus kleinen russischen Häuschen des anfänglichen zwanzigsten Jahrhunderts.

Aber schon die Hin- und Rückreise war lohnenswert. Auf dieser Strecke erlebt man noch viel mehr was kirgisische Steppe bedeutet. Durch das warme Klima des Sees gibt es viele Gebiete die vollkommen schneefrei sind und so kommt es nicht nur zu horizontalen, sondern auch zu vertikalen Schneegrenzen. Die Berge sind schroff und kahl und so unterschiedlich wie ihre Farben sind auch ihrer Formationen. Dicht an dicht findet sich gelbes, rotes, grünes schwarzes und graues Gestein. Wobei es mal rund mal kantig, gebrochen, bröselig oder in massivem Felsen erscheint.

Die durch Eis und jeder Menge Schlaglöcher furchtbaren Straßenverhältnisse werden einfach ignoriert es wird einfach gekonnt gerutscht und gegengesteuert und ansonsten das Tempo deutscher Autobahnen angestrebt. Gestoppt wird man nur durch die unzähligen Herden von Schafen, Kühen und Pferden die von ihren berittenen Hirten ebenfalls entlang der einzigen Straße geführt werden. –hab noch nie Pferde mit so dickem Winterfell gesehen, dass erinnert schon fast an die schottischen Kühe-.

Die einzigen sichtbaren Pflanzenbestände ergeben sich aus der, die Straße säumende Allee und wenigen dürren Sträuchern. Auf der Südseite erheben sich die mächtigen Gipfel des Tien-Schan.

 

Inzwischen wurde auch mir das Handy geklaut- und ich bin, von uns deutschen schon die fünfte-. Das traurige ist meine Tasche ist dabei auch noch zu Schaden gekommen, weil ich diese festhaltend an meiner Seite getragen hatte und deshalb ein Messer zu Hilfe genommen wurde um meine Tasche aufzuschlitzen. Einen weiteren dreisten Versuch mir in die Jackentaschen zu greifen konnte ich glücklicherweise abwehren.

 

Gestern haben wir auch endlich mal einen Club entdeckt, in welchem keine neunzigerjahre Discomuke läuft, sondern alle möglichen tollen Alternativen, wie jazziger Livemusik, Elektro und Rock.

grenzfahrer-zu-kasachstan

grenzfahrer-zu-kasachstan

Es weihnachtet nicht..

Dezember 4, 2008 von philina

Sdrawstwuite!

 

Wieder ist etwas Zeit veronnen und Bishkek startet in die zweite Herbstrunde bei angenehmen 10-14 Grad und strahlendem Sonnenschein. Mein tägliches Bergpanorama wird von Tag zu Tag schöner, weil die Sonne sich immer mehr Zeit lässt und die Berge so oft in leicht vernebelten Pastellfarben  mit rosa und hellgelben Bergkuppen grüßen.

Gleichzeitig kann ich aber auch jeden Tag das rasante Wachsen der Stadt miterleben. Der Erdbebengefahr zum Trotz wird ein Plattenbau nach dem anderen höher und höher gezogen.

 

Letztens hab ich bei einem Geburtstag einen Kirgisen kennengelernt, welcher direkt von dem  hier nicht ganz unüblichen Frauenklau betroffen war. Vor vier Wochen wurde seine damalige Freundin von einem anderen Mann geklaut und ist nun wahrscheinlich schon verheiratet.

Er selbst hat versucht sie zurück zugewinnen, hatte aber keine Chance, da auch die Familie der Frau stillschweigend die Tatsache einer gestohlenen Tochter hingenommen hat, wohl hat auch etwas Geld eine Rolle gespielt.. inzwischen versucht er sich schon damit abzufinden.

In einem solchen Fall ist übrigens meist ein richtiger Freund die wenn einzige Rettung.. nun soviel wieder zu kirgisischen Traditionen.

Nein noch was, weil ich inzwischen auch schon ein paar Kirgisen kenne von denen ich es nicht gedacht hätte, aber man klärt hier sehr schnell etwas per Handschlag, soll heißen mit geballter Faust. Es scheint doch für die Kirgisen erniedrigend zu sein im Falle einer Streitigkeit den kürzeren zu ziehen um eine Schlägerei zu verhindern.

Wo ich nun dachte wenigstens das Weiße der Weihnacht zu haben scheint sich das wohl zunächst gegessen zuhaben. Aber Sonntag ist ein Weihnachtsbasar, welcher von der deutschen Botschaft organisiert wurde, so mit Stohlen, Glühwein, … für was Botschaften alles gut sein können.

 

Mein Zeit hier ist weiterhin sehr vollgestopft mit allen möglichen Plänen und Treffen und Unternehmungen. Und so langsam merk ich wie ich dringend mal ein paar Stunden mich aus diesem Rummel herausnehmen muss.

So waren wir unter anderem mal wieder in den Bergen, als noch Schnee lag, wozu uns sechs kirgisische Agrarstudenten eingeladen hatten.  Dort wurde dann Feuer gemacht und original und selber gemachtes Schaschlik gegessen.  Übrigens ein Berg, zu dem aus teilweise weiter Entfernung in irgendeiner Form Abhängige Menschen wandern um dort einen Stein abzulegen. Symbolisch für das Ablegen dieser Sucht. Irgendwie war es auch ein wenig putzig, daneben mit Wodka an zustoßen.

Eine Kletterhalle hab ich inzwischen auch besucht. Man stelle sich vor die Halle fast immer für sich allein zuhaben. Allerdings muss man sich damit zufrieden geben, dass es sich bei der Wand selber wohl um Secondhandware aus Europa handelt und restliches Rüstungszeug ebenfalls No-nameware ist, die nicht nur vertrauenserweckend erscheint.

Über das hießige Goetheinstitut komme ich weiterhin kostenlos an Filmvorstellungen, die auch nur auf deutsch zu haben sind, mit dazugehörigen Diskussionsrunden, eigentlich für Deutschstudenten gedacht.

Was die Arbeit in der ersten Klasse angeht, fühlt sie sich mehr und mehr nach Arbeit an! Und das ist echt gut!  Momentan sitzen wir immer noch an etwas 1200 Briefen die nach Deutschland an Nadjeshdaspender verschickt werden sollen. In denen kleine Weihnachtskarten stecken, die natürlich auch alle selbstgemacht und beschrieben sind..

Da nun aber auch schon das Laternenfest vor der Tür steht, gilt es auch hierfür einiges Vorzubereiten.

Letzte Woche war nun auch mal die Klassenlehrerin krank, und welche Kraft dann plötzlich gefehlt hat wurde dabei sehr deutlich. Obwohl noch sehr jung, weiß sie genau was sie will und vor allem wie sie mit ihren Kindern umgehen muss, nimmt ganz viel neues auf, ist ständig dabei ihren Unterricht weiter zu entwickeln und schafft so einen sehr umfassendes Tagesprogramm.

Zweimal in der Woche gebe ich inzwischen eine kleine Deutschstunde. Mit kleinen Fingerpuppen wird dabei eine kleine Geschichte erzählt, in der man sich trifft, zusammen spielt, isst und trinkt und das bei bisher wechselndem Wetter. So werden zwischendurch elementare Worte auf deutsch eingebracht und auch etwas deutsches gesungen. Eine für mich anfangs sehr schwere Aufgabe. Vor allem mich den unterschiedlichsten Persönlichkeiten zu stellen, mit nicht wenigen Dickköpfen.

 

.. nun einige Tage später kehrt der Winter wieder zurück! Wir haben gestern eine wunderschöne Wanderung gemacht! Anbei auch einpaar Photos.  Nur leider sind wir aus versehen in dass Territorium gelangt wo der kirgisische Präsident haust. Ein sehr bewachtes Gebiet, außer an einem Gebirgsfluss denn wir überquert haben. So haben wir dass erste Mal selbst kennen gelernt, was hier Alltagskorruption heißt, mussten uns nämlich freikaufen.

 

 

November 14, 2008 von philina

Es hat geschneit..

November 14, 2008 von philina

Salam alle zusammen!

 

Der erste Schnee ist gefallen!! Es ist Sonntag der 09.11.08 und die Sonne lacht und mich zieht es raus die kalte und endlich auch mal frische Luft einzuatmen. Aber vorher noch einpaar Worte..

Am Donnerstag, war ich wieder arbeiten. Diesmal aber in einem nahe gelegenen Dorf „Kok-schar“ wo ein integrativer Kindergarten aufgemacht wurde- also für „gesunde und behinderte“ Kinder-. Da aber an diesem Tage dort nur drei Kinder waren hatten wir leidlich wenig zutun und ab Mittag hatten Anna-Maria und ich frei. Das aller erste, was uns natürlich in den Sinn kam war: lass uns was leckeres zu Essen kaufen…

Schrecklich! Hab noch nie so oft über essen nachgedacht und auch soviel gegessen. Es ist ja nicht so, dass ich immer noch nicht weiß, wie ich mit der Gastfreundschaft umzugehen weiß, nein ich hab mich einfach an viel und lecker Essen gewöhnt, man hat hier einfach ständig Appetitt! Und das geht den meisten so, wodurch es auch zu einem immer wiederkehrenden Gesprächsthema wird. Man kann hier aber auch jederzeit und überall etwas günstiges zu essen finden..

Na danach sind wir noch die dortige Gegend erkunden gegangen. Raus aufs Feld, etwas Landluft schnuppern, was uns beiden etwas fehlt. Dort haben wir auch wieder jede Menge Tiere angetroffen. Straßenköder von denen es aber auch in der Stadt viele viele gibt, Schafe und Ziegen und vielen Farbtönen, u.a. auch mausgrau, Esel, Pferde und jede Menge Kühe, von noch sehr urtümlicher Gestalt, wunderschöne Tiere, nur oft auf die Knochen abgemagert.

Auch auf dem Land knallt hier die gewöhnliche Armut auf Neureichtum. Die meisten Menschen leben in winzigen Hütten aus Lehmsteinen, mit ein zwei Zimmerchen. Das Dacht besteht oft nur aus Wellblech. Ein kleines Blumsklo im Garten. Gewöhnlich ist auch kein Wasseranschluss vorhanden. Und mitten in solchen Gegenden werden gerade kräftig hässliche und sehr große Villen aus dem Boden gestampft. Wobei auch diese teilweise auf sehr abenteuerliche Art und Weise zusammen gezimmert werden.

Danach gings zum kirgisischen Konsular. Da fällt mir auf, dass noch gar nicht von meinen ersten Besuch dort berichtet habe. Da ich bisher nur ein dreimonatiges Visum hatte, war ich dort zu Beantragung einer Verlängerung, was ein kleines Hartnäckigkeitstraining wurde.

Zum glück schon mit „Bittzetteln“ von Nadjeschda ausgerüstet sind wir dorthin und letztlich auch nach einigen Versuchen an Wachpersonal vorbei zukommen auch bis zum Direktor vorgedrungen, welcher dann, nach kurzer Personenanalyse (und was machen sie hier und wie machen sie das wie können sie helfen, haben doch kein Diplom, und sie wollen dann auch wirklich wieder nach Deutschland zurück…) auch seine Unterschrift gegeben hat.

Nun hab ich aber leider erst mal nur weitere drei Monate, also bis Ende März, genehmigt bekommen. Den scheint so ein Theater spass zu machen.. na und im Maerz dann auf ein neues..

In einer Sprachschule hab ich mich nun auch angemeldet und hab dann noch zweimal in der Woche Russischunterricht.

Freitag war Feiertag der Oktoberrevolution. So sind wir an einen Busbahnhof gegangen um einfach irgendwo hinzufahren. Als Ausländer einmal erkannt, wurden wir sofort überschüttet mit horrenden Preisen, bis ein Russe uns netterweise seine Hilfe angeboten hat und für uns die eigentlichen Routen und Preise erkundet hat. so ging es dann doch für 40 cent in die nächste kleine Stadt picknicken und spazieren.

Nach dem Tanzen waren wir Essen. Eine Gruppe von 13 Leuten. Neben vielen Deutschen noch fünf super deutschsprechende Kirgisen. Ein sehr netter Abend. Der Weg nach Hause war dann noch recht abenteuerlich. Konnte Frauke, Elisabeth und ich doch zu Fuß nach Hause, nur durch unsichtbare Trampelpfade an den Schienen und Warmwasserrohren entlang, die nicht mehr ganz dicht sind und woraus daher immer wieder schnaufend Wasserdampf entwischt. Zwischen den Rohren auch mal ein Penner oder Hund, weil’s sich dort aufwärmen lässt. Die Schienen fitschen schon und kündigen den nächsten alten Güterzug an…

Mit Elisabeth, die bei mir übernachtet hat gings am nächsten Tag auf den Osh-basar. Jetzt im November gibt’s dort immer noch frische Himbeeren und Weintrauben! Haben dort Zutaten für einen Frucht-Schoko Quark gekauft. Den Quark gibt’s hier noch handgeschöpft genauso wie die Sahne von den Kleinbauern zu erhalten ist. Ihr wärd neidich, wüsstet ihr wie das schmeckt! Außerdem haben wir die erste richtig leckere Schokolade endeckt! Zartbitter in großen Bruchstücken bis zu Kilogröße erhältlich.

Frauke hatte heut nämlich Geburtstag und schwups war ich wieder unter einer Gruppe exelend englischsprechender Menschen aus verschiedenen Ländern! Alle schon studiert, welche hier beruflich für ein bis drei Jahre tätig sind. Gemeinsam gings dann in die Oper. Und wo noch mehr deutschsprechende Kirgisen waren. Nun immerhin Kirgisen, mit denen ich mich auch sehr gut verstanden habe. Dort gabs ein Konzert von Fünf Bläsern aus München. Mit Stücken aus der ganzen Welt und aus der Zeit der Klassik, bis in die Moderne reichend, eingepackt in eine nette Show. Zum Schluss schloss der Italiener mit der, am Flügel improvisierenden Frauke den Abend ab.

          Gerade war ich noch mit Emanuel eine kleine Wanderung auf den ersten größeren Hügel hinter der Stadt machen, wo der Schnee einigermaßen liegen geblieben ist.

Oben auf dem Berg hat man auch ausnahmsweise auch mal keinen Stadtlärm gehört nur den Gesang aus einer städtischen Moschee. Heut bin ich nun mal mit Kochen dran. Wird Pizza geben.

kleiner Herbstgruss

November 5, 2008 von philina

Nun da ich mit Lara ins Netz gehe, klappt vielleicht auch mal eine bessere Bildpräsentation.

Leider kann ich gar nicht viel erzählen, weil ich am Wochenende ordentlich krank geworden bin. Mandelentzündung, bissl Fieber und so. Nur soviel, dass ich hier ganz lieb umsorgt wurde! Und gerad leider verpasse etwas weiter draußen in einem Dorf, in einem integrativen Kindergarten zu arbeiten, weil die Schule gerade Ferien hat.

Letzten Freitag war nun das Herbstfest, von dem ihr nun auch einige Bilder sehen könnt. War eine sehr gelungene Aktion! Viele Eltern oder Bekannte konnten sich frei machen und sind gekommen und wie das hier so üblich ist wurde alles pickfein hergerichtet! Viele Kinder hatten glitzernde Kostüme an und von den Eltern wurde reichlich an Essen mitgebracht. Eine Torte schöner als die andere.. und natürlich wieder soviel, dass wir daran dreimal gegessen haben und dann alle noch ein großes Lunchpacket mit nach Hause nehmen konnten.

Das übrigens ist typisch kirgisisch: Wollten wir Praktikanten das Restessen zu den Wohngruppen bringen, wurde uns erklärt, dass das ein Ding der Unmöglichkeit ist. Geschenktes wird nicht weiter verschenkt.

 

Na, hab, da ich gerade Zuhause bin, über den Fernseher zufällig den Sieg von Obama erfahren. Schöne Sache, die hier allerdings von nicht so großem Interesse ist, zumindest waren die Nachrichten dann nach fünf Minuten auch vorbei.

Von den Bishkeker Stolperfallen hab ich noch gar nicht berichtet! Das sind hier die Gullideckel. Es gibt einfach ganz viele wo eben genau dieser Deckel schon fehlt, was ganz fatal ausgehen kann. Stellt euch nur vor hier gibt’s eben, bis auf den Hauptprospekten, keine Straßenbeleuchtung! Ist ein Deckel vorhanden, dann oft auch nur an zwei gegenüberliegenden Fixpunkten. Sprich ein Tritt und er klappt auf, der Fuß rutscht rein, du fliegst drüber und der Deckel klappt mit samt Fuß wieder zu. Ziemlich mies, war selbst bisher aber nur stiller Beobachter..

 

Oktober 30, 2008 von philina

weitere bilder bekomm ich einfach grad nicht rein, aber hier nich ein link zur lara- die andere via- dort gibts auch nen paar bilder..

larakt.wordpress.com

ansonsten probier ichs mit ihr nochmal spaeter

Bilder

Oktober 30, 2008 von philina

Bin leider etwas ueberfordert damit hier einfach Bilder anzuhaengen, also nun jedes einzeln..

Elisabeth, eine bremer Freiwillige, die mich zum tanzen gebracht hat..

 

Emanuel, einer der VIAs

 

Dritter Bericht

Oktober 30, 2008 von philina

Hallo ihr lieben!

 

Hab lange nichts mehr von mir hören lassen, aber nun. Na seid 20:00 ist schon wieder der Strom weg und ich hab keine Ahnung wie lange der Laptop durchhält. Wobei ich meinem lieben Schlaptop sehr dankbar bin, dass er mich nicht einfach so im Stich lässt.

 

Ich leb mich mehr und mehr in dieser Stadt ein!  Inzwischen ist in Bischkek Herbst wie man ihn auch in Deutschland kennt. Die Nächte sind frostig, es regnet des öfteren und die an den Bergen deutlich sichtbare Schneegrenze rückt immer tiefer. Deutlich wird der herannahende Winter auch an der Vorratsbeschaffung von Lebensmitteln. Gemüse und Obst wird in rauen Mengen eingekocht. Wobei die Marmeladengläser hier oft zwei Liter fassen.

Auch unser Eisschrank ist bis an den Rand mit Fleisch gefüllt. Gestern erst durft ich erleben wie bestimmt 30 Kilo Schaf in der Küche zerteilt wurden. Außerdem wurde mir erklärt, dass dessen Innereien und Hirn eine Delikatesse seien. Nun ich werde es wohl bald merken..

            Gerade waren Filmfestspiele, die uns die Möglichkeit eröffneten ständig kostenlos ins Kino zu gehen. Zudem hab ich mir nun eine regelmäßige Freizeitbeschäftigung gesucht:

Ich gehe zweimal wöchentlich tanzen, und zwar orientalischer Tanz! Das ist echt fetzig und recht kompliziert, zumal ich Quereinsteiger bin und so für mich das Tempo schon sehr hoch gesetzt ist. Na und überhaupt muss man sich ja ständig im Spiegel anschauen, in kritischer Begutachtung meiner ach so „geschmeidigen“ Bewegungen.

            Ich arbeite nun entgültig in der ersten Klasse des Nadjeshda- Zentrums, nur in den Ferien werde ich in eine der Wohngruppen gehen. In der Klasse befinden sich 9 Kinder mit unterschiedlichen Behinderungen. Die viele können gar nicht laufen und müssen daher von uns Betreuern gestützt oder getragen werden. Neben der Lehrerin gibt es noch eine Assistentin, Anna-Maria – auch eine Freiwillige-, mich und jeden zweiten Tag auch Frauke- eine bereits ausgebildete Physiotherapeutin.

Jeden Morgen werden die Kinder mit einem Kleinbus gebracht, bzw. kommen teilweise auch aus den Wohngruppen. Der Unterrichtstag wird mit einem Morgenkreis eröffnet, in dem Lieder Gedichte und kleine Spielchen zelebriert werden. Die nachfolgende Tagesgestaltung erfolgt variabel. Neben dem Mittagsessen und einer abschließenden Teerunde, gehen wir eigentlich jeden Tag spazieren oder auf den nahegelegenen Spielplatz. Dort können die Kinder nacheinander auf dem, dem Zentrum eigenen Pferd reiten!

Momentan werden auch die ersten Vokale gelernt und es wird viel herbstliches gebastelt.

Da nächsten Freitag ein kleines Herbstfest stattfindet, üben wir auch gerade ein kleines Theaterstück ein, in dem ein böser Drache ein Königreich bedroht und durch die Königstochter in einen Frosch verwandelt wird. Dabei ist es herrlich zu sehen wie sich die Kinder freuen wenn sie in ihre Rollen schlüpfen dürfen und dabei aussehen, als wäre jeder einzelne ein kleiner König.

            Um das ganze Zentrum finanziell umsetzen zu können ist hier jeder Lehrer ein eigenes „Kleinunternehmen“.  Das heißt, dass ihm zwar die Räume von Nadjeshda zur Verfügung gestellt werden, er aber ansonsten seinen Untericht, die Assistenz, Therapien, Verpflegung.. selbst, organisatorisch und finanziell in den Händen hält. Er erhält dafür von jedem Kind das Schulgeld, was wiederum über Nadjeshda an nichtzahlungsfähige Eltern teilweise oder voll ausgezahlt wird.

Neben drei Schulklassen gibt es, in Bischkek, noch einen Kindergarten, eine Näh- und Holzwerkstatt, sowie mehrere Wohngruppen.

Für die, welche auch die Homepage von Nadjeshda interessiert hier der Link:

            www.nadjeshda.org

Letzte Woche durften Elisabeth und ich als „Waldis“ die, in den Anfängen stehende Waldorfschule für gesunde Kinder begutachten, weil ein Besuch schweizer Stifter anstand und denen „nichtwaldörfsche“ Gegenstände vorenthalten werden sollen. Lustigerweise kamen uns als erstes zwei kleine Knirpse mit Plastikpistolen entgegen gerannt.

 

Die Kirgisen sind ein, in seinen Traditionen noch sehr verwurzeltes Volk. Darin eingeschlossen ist z.B. noch eine recht festgelegte Rollenverteilung in der Familie, was über Frau und Mann noch hinaus geht. Außerdem leben sie in großen Verwandtenkreisen, innerhalb denen viel Hand in Hand gemacht wird. Ein daraus positives Resultat wird an folgendem Beispiel gut deutlich:

In einem staatlichen Kinderheim, in dem zwei andere Deutsche arbeiten, sind über 80 % russische Kinder, obwohl die Russen inzwischen nur noch 15% der Bevölkerung ausmachen. Was einfach daran liegt, dass sich unter den Kirgisen schnell ein Verwandter findet, welcher ein z.B. verwaistes Kind auffangen kann.

Gleichzeitig wirken sich diese Familienclane aber auch auf Arbeit und Politik aus. Wo es ohne Beziehungen schnell sehr schlecht aussieht.

Korruption scheint hier derzeit mehr und mehr anzuwachsen. 2005 hat hier eine Revolution statt gefunden die scheinbar nicht von den Kirgisen selbst ins Leben gerufen wurde, sondern wo von bestimmten Stellen viel Geld verteilt wurde um Demonstranten auf die Straße zu locken. Seid dem ist politisch nicht viel unternommen wurden und man ist gefrustet über den fortwährenden Verfall, Stromausfall und rasante Preissteigerungen.

 

Ich befinde mich hier ständig in dem Wirrwarr von vier Sprachen. Vor allem wenn sich ein bunter Haufen junger Leute versammelt und jeder eine andere Sprache verbessern will sei es nun englisch, deutsch, russisch oder kirgisisch.

Zum Nachtleben Bischkeks kann ich noch gar nicht so viel sagen. Außer, dass in den Disco’s

Meist Musik zu hören ist, die bei uns schon vor ein paar Jahren hoch und runter gelaufen ist.

Frauen hier ihr Bier mit Strohhalm trinken, wo gegen ich mich vehement wehre und man immer mit Taxis unterwegs ist, oder zumindest mit „Begleitschutz“ bis zur Tür geleitet wird.

 

Ein sehr lautstarker Nachlass der Sowjetzeit sind die, in der ganzen Stadt verteilten Lautsprecher! Man befindet sich hier quasi in Dauerbeschallung, sei es durch Musik und Werbungsansagen an den großen Kaufhäusern, die Marktschreie der fahrenden Händler über Mega/Mikrofone. Hinzu dann wie schon gesagt die ständigen Hupkonzerte. Aber zum Glück hat hier auch jeder sein Handy in unfassbar abnutzendem Gebrauch ( was auch die Arbeiter im Zentrum betrifft, egal ob Mittagschlaf, Morgenkreis…) und nicht zuletzt läuft natürlich auch immer der Fernseher.. 

Dieses Wochenende werd ich entweder zu den grossen Reiterwettkaempfen an den Yssik kuhl fahren oder in einem alten deutschen Dorf selbst reiten gehen und bin schon sehr gespannt.!

Bis bald

  

     

 

zweiter bericht

Oktober 19, 2008 von philina

                                                                                              Sonntag den 12.10.08

 

Nun ist wieder eine Woche herum.

Meine Arbeitsstelle ist nun für eine Woche in den Werkstätten von Nadjeshda. Dabei handelt es sich um eine Näherei und eine Holzwerkstatt. Es ist rührend wie hier die behinderten Mitarbeiter zusammen leben! Weil sie sich immer gegenseitig helfen. Wenn notwendig füttern sie sich, schieben die im Rollstuhl sitzenden und tragen wer z.B. zu klein ist. Jeder ist sich seiner Verantwortung gegenüber anderen vollends bewusst.

Den ganzen Tag über läuft ein CD-Player und macht gute Laune.

Im Ganzen sind in Bishkek nun doch 10 Deutsche! Mit denen und noch ein paar Kirgisen waren wir gestern das erste Mal tanzen.

Außerdem waren wir auf dem ersten, von der Stadt zu Fuß erreichbaren Berg. Eine reine Mondlandschaft! Kein einziger Baum und alles ehemals lebendige bereits verdorrt.  Trotzdem faszinierend. Vorallem die Ruhe war mal wieder angenehm, schließlich hat man’s in der Stadt immer mit dem ewigen Kampf der Hupstärken zutun. Besonders zurzeit wo ständig die Hauptstraßen gesperrt sind, weil Medjedew- der russische Präsident- zu Besuch ist. Das hat aber auch seine Vorteile! Es gibt gerade keinen Stromausfall!

In Kirgistan sind nämlich die Ressourcen knapp, was vor allem das Wasser betrifft. Den letztes Jahr wurde davon eine große Menge an ein Nachbarland verkauft und nun sind die Stauseen, über die das Stromnetz hauptsächlich gespeißt wird nur noch rar gefüllt, was vor allem für den kommenden Winter problematisch wird. Nun versucht man russische Unterstützung zu ergattern, denn es gibt hier auch einige Haushalte nur mit Elektroheizung und vor allem für die könnte es sonst recht kalt werden..

Heute war ich auf dem größten Basar von Bishkek. So groß das er an einem Tag nicht wirklich zu erlaufen ist. Aber hier gibt’s auch wirklich alles! Von Kleidung zu Nahrungsmitteln, Baumarktsachen bis zu Möbeln.

                                                                                              So, 19.10.08

Lieg gerade etwas kränkelnd im Bett und bin sehr froh medizinisch gut ausgerüstet zu sein.

Mein entgültiger Arbeitsplatz wird in der ersten Klasse sein und wenn diese Ferien hat dann in den Wohngruppen. Allerdings kann ich mir auch eigene Projekte mit einzelnen Schülern ausdenken, wie z.B. Musik machen. Es wird also wohl abwechslungsreich. Die hier lebenden schwerbehinderten Kinder haben, wenn sie nicht bei Nadjeschda landen wirklich ein sehr hartes Schicksal! Andere Förderstellen gibt es im ganzen Land nicht und die Familien können und wollen sich oft nicht um solche Kinder kümmern, wodurch sie dann schnell verkümmern. Wenn ich die Muße dazu hab und das Zentrum noch besser kennen gelernt  habe, wird ich bestimmt noch mal etwas mehr darüber berichten.

Der Handwerksleiter hat eine kleine Band mit behinderten Jugendlichen gegründet und so wird jetzt jeden Donnerstag „gerockt“!

Momentan leb ich in dem Wirrwarr von Vier Sprachen! Spreche selbst russisch, englisch und deutsch und höre am meisten kirgisisch, was übrigens sehr arabisch klingt.

 

Ach meine hießige Adresse lautet:

                        Philine Hennig ( bitte mit kyrillischen Buchstaben)

                        Street timirjasowa  12

                        Kwatir (kyrill.) 60

                        Kirgiskaja respublika (bitte auch kyrill.)